Leiste
Marina Stade


SEELENREISEN-
PRAXIS:



KRONENCHAKRA

LEBENSENERGIE

STIRNCHAKRA

HALSCHAKRA

ATEM

HAKA TANZEN

MYSTIK

LEBENSWEG

SEELENSCHATTEN
UND TRAUMEN


HERZCHAKRA

HEILUNG

LEBENSBAUM

MILZCHAKRA

FAMILIENHEILUNG

SAKRALCHAKRA

GESCHLECHTERKAMPF
UND SCHULD


INKARNATIONEN

KRISTALLINES
ERDGITTER


ERDHEILUNG

WURZELCHAKRA-
ZYKLUS


KRAFTTIERE

Was Gesundes von
ELENA FORNOL

H E R Z C H A K R A

Seelenreisen

Der Weg zum Inneren Licht - Last abgeben - Reinigung des Herzens - HerzensAufspannung -
Was das Herz essen mag - Weggesperrte Liebe

Gustave Doré, Göttliche Komödie, Paradies, 31. Gesang: Die himmlischen Heerscharen in Gestalt einer Rose

Der Weg zum inneren Licht

Wir können unseren geistigen Führer (Ahnen, spirituelle Lehrer/Lehrerin, Engel, aufgestiegene Meister, Jesus, Gott) bitten, uns zu begleiten auf dem Weg zum Inneren Licht, und wir können bitten darum, dass wir wahrnehmen, was uns auf diesem Weg begegnet, was sich uns entgegenstellt und blockiert.
Das Innere Licht ist der glühende Herzpunkt unserer Seele, und es ist der Bereich, in dem sich der Ursprung unserer Seele trifft oder identisch ist mit der göttlichen Schöpferkraft. Es ist ein Energiefeld, in dem wir Antwort finden auf persönliche Lebensfragen und durch das wir Zugang haben zu universellem Wissen. Der Eingang zum Weg ins Innere Licht ist das Herzchakra.
Wir haben fast alle ausnahmslos irgendwelche energetischen Besetzungen, die den freien Zugang zum Inneren Licht verhindern. Diese Besetzungen haben eine präzise energetische Anatomie. Auf dieser Seelenreise bekommen wir die Chance, diese energetischen Konstrukte in uns verständlichen Bildern und Sachverhalten wahrzunehmen - entsprechend unserer individuellen Situation. Es sind unterschiedliche Bilder, die in mehreren Schichten auftauchen, durch die wir hindurch geführt werden und durch die wir uns mehr und mehr dem Inneren Licht nähern.
Es können Bilder sein, die uns sehr direkt unsere Abwehrmechanismen, Schutzmechanismen, Fixierungen, Persönlichkeitsmasken, Winkelzüge und Verhinderungen jeglicher Art zeigen, um uns das Feuer des Herzens und die Tiefe der Seele nicht fühlen und leben zu lassen.
Der Weg ist bei jedem anders - die Begegnungen, die Art der Bilder, die Länge des Weges. Für manche bleibt das Innere Licht hinter einem Nebelschleier, manche stehen irgendwann davor und müssen die Präsenz des Inneren Lichtes aushalten. Es kann geradezu schmerzvoll sein, die Präsenz dieses Lichtes anzunehmen, aufrecht zu erhalten, sie zu fühlen, sich auf dieses Fühlen einzulassen, weil man sich in dem Moment die gewohnten Schutzmechanismen versagt, die unseren Alltag bestimmen.
In der Regel werden wir nach dieser Seelenreise wieder mit unseren Nebelschleiern und Barrieren leben. Aber wenn diese Bilder, diese Fakten unserer Realität einmal ins Bewusstsein geholt worden sind mit dem Wissen, dass sie uns trennen vom Inneren Licht, werden wir zwar nicht sofort etwas daran ändern können, aber es arbeitet in uns. Im Alltag werden wir daran erinnert in den Momenten, wenn die entsprechenden Mechanismen sich aktivieren. Und so werden diese Mechanismen im Laufe der Zeit immer dünner, immer substanzloser und damit unwirksamer. Einzelne dieser Bilder können eventuell auch extra bearbeitet werden.

Last abgeben

Das ist elementare Energiearbeit. Lasten, die nicht der eigenen Zuständigkeit entsprechen, werden zurückgegeben oder aufgelöst. Ein Teil dieser Lasten ist auch im Herzen eingelagert, und für jede Arbeit mit dem HerzChakra ist es wichtig, sich davon so weit wie möglich gelöst zu haben. Darum habe ich diese Reise, die eigentlich zur Familienheilung gehört, hier mit aufgeführt.
Wir müssen nicht die Lasten - Forderungen, Anspruchshaltungen, Schuldzuweisungen und Schuld - anderer Menschen tragen. Damit helfen wir weder uns noch ihnen, weil wir sie, wenn wir sie der Selbstverantwortung entheben, unmündig machen. Genauso wichtig ist es, die eigenen verteilten Lasten zurückzunehmen. Diese Arbeit geschieht durch Gegenüberstellung mit der jeweiligen Person in der Oberwelt im Beisein des Lehrers oder der Lehrerin.

Reinigung des Herzens

Welche Anteile und Schichten im Herzen gereinigt werden, können wir nicht beeinflussen. Es wird sich das zeigen, was vordergründig wirksam ist und aufgelöst werden möchte. Meist bezieht es sich auf Verwundungen und Verletzungen, die durch enttäuschte Liebe entstanden sind. Diese Arbeit gliedert sich in mehrere Reisen oder Etappen:
I Herz spüren
II Herz reinigen
III Thema lösen
IV Herz im Gnadenlicht

I Herz spüren - Man kann in der Oberwelt den Lehrer oder die Lehrerin um eine Berührung im HerzChakra und um Segen für die bevorstehende Arbeit bitten. Man kann auf dem Heilplatz sein Herz pulsierend spüren oder auf dem Sonnenplatz bescheinen lassen. Es geht darum, sich der Energie des Herzens bewusst zu werden, um sich auf den nächsten Schritt vorzubereiten.
II Herz reinigen - Das Seelenhaus eignet sich ideal für die Arbeit mit dem HerzChakra, weil man da am intensivsten in sich selbst ist und die auftauchenden Bilder eindrücklich und verständlich sind. Mit dem Wunsch, sein Herz zu reinigen, geht man ins Seelenhaus, an den Ort, an den es einen zieht. Das kann ganz banal das Badezimmer sein. Und in dem Moment trägt man sein Herz in den Händen. Es ist weder rosa noch schön noch wohlgeformt; es ist meistens ein dreidimensionales, ovales, leicht eingedelltes Etwas. Wir können es in der Badewanne ausspülen, und es ist ganz erstaunlich, was da noch weggewaschen werden kann, auch wenn wir dachten, schon viel mit unserem HerzChakra gearbeitet zu haben. Das können verhärtete Substanzen sein, zerfressenes oder sich auflösendes Zellgewebe, modrige Stellen, Würmer, Schatten. Man kann nicht immer alles wegwaschen, aber sobald man es sieht, spürt man sofort den biografischen Zusammenhang - in welcher Lebensphase und unter welchen Umständen der Schmerz oder Schmutz sich festgefressen und eingenistet hat. Es gibt für jede Formierung oder Substanz im Herzen einen thematischen Hintergrund.
III Thema lösen - Manchmal reicht die Erinnerung, und durch den erkannten Zusammenhang lassen sich diese Herzschatten auflösen und wegwaschen, manchmal muss intensiver mit dem jeweiligen Thema gearbeitet werden.
Gefühle, wie Hass, Zwiespalt, Verneinung, Verachtung, die sich gegen Menschen richten, die wir einmal liebten, werden zu selbstzerstörerischen Kräften. Diese Gefühle vergiften die ursprüngliche Liebesenergie im eigenen Herzen. Das ist schon fast ein physikalischer Vorgang. Was einstmals als Liebe aufgebaut wurde und zwar als eine real existierende Seelenenergie im HerzChakra, das kann nicht einfach null und nichtig gemacht werden. Auch wenn der dazugehörige Mensch dem ursächlichen Anlass der Liebe nicht mehr entspricht oder aus irgendeinem Grund aus dem eigenen Leben verschwunden ist - die aufgebaute Liebesenergie im HerzChakra kann nicht annulliert werden. Sie kann entweder respektiert werden, oder sie schlägt durch Hass und Verachtung in ihren Gegenpol um. So wird verletzte Liebe zu polarisierter Liebe, und das genau sind die Substanzen oder Veränderungen, die im Herzen zu finden sind.
Am problematischsten sind diese Prozesse, wenn sie sich innerhalb einer Mutter- bzw. Vater-Kind-Beziehung entwickeln. In den ersten Lebensjahren ist ein Kind gegenüber den Eltern in einer wertfreien, bedingungslosen Liebe. Wenn diese Liebe im Laufe der Jahre sich aufgrund bestimmter Erfahrungen ins Gegenteil verkehrt, so zerstört das die Herzkräfte. Was als Lebensbejahung im Herzen zu wachsen begann, ist wie ein Kartenhaus in sich zusammengefallen - egal, aus welchem Grund. Die Liebe oder die lebensbejahende Seelenstruktur, die im Ursprung im Kinderherzen vorhanden und gewachsen war, kehrt sich nun gegen sich selbst. Es wird die Substanz zerstört, aus der man selbst besteht - genau das ist das Wesen einer Autoimmunerkrankung. Auch andere Herzbeschwerden dürften hier ihre Ursache haben. Wenn sich im Herzen etwas abgespalten hat, was ehemals zur Liebe gehörte, dann zerstört es sich selbst und die Lebensenergie im ganzen Körper, die mit dieser Liebe verbunden ist.
Geheilt werden können diese Spuren letztendlich nur durch die Akzeptanz der Vergangenheit ohne Groll. Personen, die uns Wunden und Verletzungen zugefügt haben, waren selbst in Zwängen und Bindungen ihres damaligen Ichs befangen und konnten nur in dieser Weise handeln, so wie auch wir nur innerhalb unserer Befangenheit handeln können. In dieser aus der Tiefe des Herzens kommenden Erkenntnis steckt Vergebung. Und diese Erkenntnis ist mehr wert als eine aufgesetzte schablonenhafte Vergebungsaktion.
IV Herz im Gnadenlicht - Wenn man in früheren Reisen den Zugang zum Gnadenlicht hatte, so kann man das nutzen, um das Herz bescheinen zu lassen. Nach dieser Reise fühlt man sich wunderbar leicht und wie neugeboren.

HerzensAufspannung

Gemeinsam mit dem Krafttier zum Heilplatz gehen, sich niederlassen auf einem Stein, einem Baumstamm oder auf dem Boden. Wichtig ist, dass man sich für jeden einzelnen Schritt viel Zeit lässt.

  • ankommen, sich hineinspüren in diesen Ort
  • mit der Atmung das HerzChakra fühlen
  • mit der Ausatmung aus dem HerzChakra heraus einzelne hellgrüne Fäden spinnen (bei manchen sind es leuchtende oder goldene Strahlen, da muss jeder das nehmen, was kommt)
    Diese Fäden (oder Strahlen) werden visionär und energetisch aus dem HerzChakra herausgezogen und mit jeweils einem Punkt, einem Gegenstand außerhalb seiner selbst verbunden - das kann ein Baum, ein Strauch, eine Blume, ein Fels oder der Gipfel eines Berges sein, je nach der Landschaft um den Heilplatz.
  • Es kann immer nur mit einem Faden gearbeitet werden: herausziehen - verbinden - nachspüren - warten - dann der nächste Faden.
  • Diese Fäden, die wie eine Gummimembran oder wie hellgrünes Gelee sein können, müssen gehalten werden, d.h. die Spannung zwischen dem HerzChakra und dem jeweiligen Verbindungspunkt muss aufrecht erhalten werden, wenn man zum nächsten Faden übergeht.
  • So ergibt sich ein zartes, hellgrünes Gespinst, in dessen Mitte unser HerzChakra liegt. Die Fäden sind in sämtliche Richtungen verteilt: rechts, links, oben am Blätterdach ein paar Fäden, unten an den Grashalmen ein paar Fäden, und immer darauf achten, dass die Fäden bestehen bleiben. (Bei vielen wird eine zusätzliche Verbindung zur Erde hergestellt, sonst würden wir wahrscheinlich wegfliegen.)
  • Es ist so, als ob von einem Sender aus die Funkverbindung zu mehreren Orten gleichzeitig und gleich stark gehalten wird.
  • Wenn wir meinen, genug Fäden gespannt zu haben, fühlen wir alle Fäden gleichzeitig und...
    ... lassen unser Herz los, wir lassen es einfach fallen, und es wird getragen von der Balance all der Fäden. Wir lassen das Herz so ruhen, wir merken, dass wir gar nichts dafür zu tun brauchen, das Herz ist ausbalanciert, nach allen Seiten gleichmäßig ausbalanciert, als strahle es gleichzeitig nach allen Richtungen, und wir müssen uns gar nicht anstrengen. Es geht nicht darum, möglichst viel Herzenskraft zu produzieren, es geht nicht um Herzensfeuer, es geht nur um die Balance, um das gleichmäßige Gehaltensein und um das Gleichmaß des Herzens, das, in dieser Balance ruhend, einfach nur IST. Und aus sich selbst heraus strahlt.
  • Zum Schluss die Fäden ganz sacht wieder einrollen und dabei versuchen, dieses Gefühl der Balance zu halten und mitzunehmen in den Alltag, und sich freuen, wenn es eine Weile anhält.

Diesen Zustand der HerzensAufrichtung kann man bei besonders schwierigen Heilarbeiten aktivieren, um in einer emotionsneutralen Haltung zu sein.

Was das Herz essen mag

Ein Abenteuer, bei dem das Krafttier behilflich ist. Bittet das Krafttier, dass es euch zeigen möge, was euer Herz nährt. Ihr werdet Dinge präsentiert bekommen und Wesen und Situationen begegnen, die eurer Gespür, euer Gewahrsein im Herzen aktivieren. Manchmal haben wir verlernt, auf unser Herz zu hören. Diese Reise zeigt uns, worauf wir achten können, wenn wir es wieder lernen möchten.

Weggesperrte Liebe

Es ergeben sich erstaunliche Bilder und Antworten, wenn wir im Seelenhaus den Raum der weggesperrten Liebe inspizieren. Das können Anteile unserer selbst sein, die uns unbekannt sind oder die wir verneint haben. Das kann eine Art des Denkens sein, die wir uns in dieser Kultur nicht zuzugestehen wagten, oder Gefühle, von deren Existenz wir nichts wussten, die aber zur Realität unserer Seele gehören und auch gelebt sein wollen. Wir können uns dann entscheiden, was wir aus dem Raum der weggesperrten Liebe in den Alltag unseres Seelenhauses integrieren möchten.

 
 
 
 
 
Leiste