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Marina Stade


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ELENA FORNOL

B I L D   M I T   R E A D I N G

L. - Musikerin, PerformanceKünstlerin, TheaterRegieassistentin, 28 Jahre alt
28. April 2010

Die Bilder sich scheinbar überlagernd, wenn ich etwas relativ klar sah, schien es immer, als ob parallel oder darin enthaltend noch mehr Bilder ablaufen würden, es war immer alles sternenartig auseinanderfahrend, in mehrere Richtungen gleichzeitig funktionierend. So, wie sie eben ist. Mehrere Dinge gleichzeitig aufnehmend, damit spielend, sie parallel annehmend und integrierend.
Und wenn ich was gesehen habe, kam es mir so ungewöhnlich, so nicht verständlich oder logisch vor, dass ich meinte, doch eigentlich noch etwas sehen zu müssen - so war es die ganze Zeit - wirklich irritierend.

Chakrenbild L.

 

KRONENCHAKRA

Es waren erst blaue Bälle, so JonglierBälle, und sie tanzten auch durch die Luft, sie drehten sich, sie flogen durch die Luft, vielleicht fünf waren es, einer von ihnen, der weiter oben war, war rot, dieses spezielle Rot mit einem leichten Pinkton. Und es war das Spielerische, der spielerische Trieb, die Elemente des Lebens so in die Luft werfen zu können, sie sich drehen zu lassen, sie wieder aufzufangen und erneut mit der eigenen Kraft der Luft auszusetzen, die Bälle, die nur getrieben sein können durch die eigene Energie, die nur durch den Eigner in dieser spielerisch eleganten Bewegung leben - sie sind die Formen, die Elemente des Lebens, das Leben selbst, das sie in der Hand hat, das durch ihren Willen lebt.
Die Bälle wirbelten durch die Luft, so wie man glaubt, das Leben herumwirbeln zu können.

Dann war es sehr merkwürdig, es war wie Stroh, wie festgepresstes kleingeschnittenes Stroh, es wurde dann von einem Schuh mit einem Bein dran weggestoßen, und was blieb, war eine Röhre, dieses Stroh war wie Späne in eine Röhre gepresst gewesen, und dieser Schuh hat es durchgeschubst. Was blieb, war der Durchblick, man konnte nun durch diese Röhre einfach so durchschauen, und da war gleich noch eine Röhre daneben, und dann noch eine, unten drei und oben zwei, und man konnte durch jede dieser Röhren hindurchschauen, und was zu sehen war, war das Leben, einfach so in seiner grob-materiellen Form: Da war ein Haus, noch ein Haus, eine Straße, ein Auto, ein Stück von einem Dorf, und jede dieser Röhren präsentierte einen anderen Ausschnitt des Lebens, aber so sehr unterschieden sie sich nicht voneinander. Und es war die Hybris zu glauben, wenn ich durch meine Röhre schaue, also, mir das Leben anschaue, dann ist das, was ich sehe, meine Kreation, ich habe das kreiert, was ich durch diese Röhre eben erschauen kann. Und das wirkt da etwas grotesk, weil das, was geschaut wurde, schon immer da war und auch ebenso da war, aber nun wurde es durch diese Röhre angeschaut - als sei dies der Freibrief dafür, nun glauben zu können, das, was ich sehe, sei meine ureigenste Schöpfung, meine Kreation dieser Welt.
Röhren, durch die sie das Leben betrachtet und meint, es sei ihre Kreation. Alles war voller Übermut, da man ja Schöpfer war und so glauben konnte, man habe die Bilder durch die eigene Bestimmung entworfen.

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STIRNCHAKRA

Es war eigentlich eine sich überschlagende Bewegtheit, und trotzdem sah ich diese Bewegtheit nicht, ich sah diesen riesengroßen, wie ein riesiger Schild sich vor ihr aufbauenden Fächer, so ein Pinkrosa, halt etwas breiter, wie diese bunten Fächer vom Jahrmarkt, die aus so plüschigem Papier sind und die in sich noch mal so doppelt und dreifach unterbrochen und ausgefüttert sind, und das war ein großer Fächer, teilweise schien er fast bis zum Boden zu reichen, und in diesem Fächer war Bewegtheit, so ein Schwenken, so ein LebendigSein, aber vielleicht eher so, wie wenn man ein rotes Tuch vor den Stier hält, es präsentiert und gleichzeitig meint, sich dahinter noch verstecken zu können. Der Fächer wurde gewuselt und gewuschelt, mal hier, mal da, wie bei einem ToreroTanz. Und gleich davor, vielleicht mittig, war dieser Papagei, er war gleich da von Anfang an zusammen mit dem Fächer, sie schienen auch zusammenzugehören, der Papagei mit dem Fächer, der Papagei war grellbunt, aber wirklich, und das war mit dem Fächer zusammen so eine bunte, grelle Welt, zum Zeigen, zum Gezeigtwerden, es ging immer um Darstellung, um Vormachen, das Leben wurde anhand dieser zwei Elemente in Hunderten von Schattierungen dargestellt, wobei die Schattierung mehr durch eine winzige Veränderung des Fächers herbeigeführt wurde. So als Blickfang diente er, die Blicke verfingen sich darin und blieben kleben. Und das hatte dann auch was Suggestives, die Seelen wurden damit regelrecht aufgesogen. Sie klebten schauend daran, und das war auch Sinn dessen. Jahrmarkt, Spiegelung, groteske Spiegelung des Lebens, den Menschen wurde etwas vorgemacht, sie wurden in Bann geschlagen, sie klebten regelrecht daran, geblendet von dem Flitterkram, von der Geschwindigkeit, geblendet von der Übergriffigkeit. Das unendliche Spiel zwischen Zurschaustellung und Sichverbergen.
Ich dachte immer beim Schauen, das kann es ja wohl nicht sein - es war Jahrmarkt -, und versuchte, mehr oder weniger verzweifelt, auf ihrer Stirn noch etwas wahrzunehmen. Und da war ein Tor, ein großes schmiedeeisernes Tor, dass sich allmählich öffnete oder geöffnet wurde von einem alten graubärtigen Mann, der dahinter stand und dieses Tor sich öffnen ließ, dann schien dieser Mann nicht mehr da zu sein, stattdessen sah man die Landschaft, die sich offenbarte mit der Öffnung des Tores. Da waren rechts und links aufgehäufte Gräber, so fast in der Form von Särgen. Es war ein Friedhof - und das war auch alles. Es sind wohl Polaritäten der gleichen Sache - Jahrmarktstreiben und Friedhofsstille. Hatte auch im ersten Moment geglaubt, dieser Friedhof könne nur einen Zusammenhang haben mit der verstorbenen Freundin. Aber nun sehe ich es als Polaritäten. Dann habe ich noch gesehen, wie lauter solche rosa-pinkfarbenen Fetzen durch die Luft flogen von ihrem StirnChakra aus zu diesem Fächer, die schossen da so rum.
Hinten war nichts oder hab ich nicht geschaut, aber ich glaube, da war nichts.

HALSCHAKRA

Ich schien den Kosmos, die Unendlichkeit zu sehen, aber es war mehr wie eine papierne Vorstellung, etwas Aufgemaltes, dem die eigentliche Lebendigkeit fehlt. Eben mehr eine Erinnerung an ehemalige Möglichkeiten. Nur ganz unten in dem Chakra, so versteckt, da war ein dunkelblauer Punkt, und eben dieser Punkt war die Unendlichkeit des Universums, da konnte man weit schauen, so unendlich weit und tief ins All hinein Kosmos - die Papierenheit war wie eine Kulisse, die sie selbst zur Kulisse gemacht hatte.

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HERZCHAKRA

Vorn - es war knallbunt, so viel Buntheit, Bewegtheit, nur Bewegtheit, das war schon - weiß ich nicht, Stress ist nicht der richtige Ausdruck... Es war so eine Hastigkeit, eine solche Übereiltheit, es geschah immer etwas, woraufhin sofort wieder das Nächste geschah, ohne dass Zeit gewesen wäre, das Vorherige sich zu Ende geschehen zu lassen, die Dinge übereilten sie so, dass ihr jeweiliges Ende eigentlich verloren ging. Und da war so was wie ein Einkaufskorb, und der war unterwegs, und der heimste ein und heimste ein in eben dieser sich übereilenden Geschwindigkeit, das war wie ein permanentes Shopping, und vor lauter Freude über das nächste Ding, das man sich einheimsen wollte, blieb gar keine Zeit, das, was gerade wieder im Korb landete, überhaupt genießen zu können. Die Freude, die Erwartung landete immer gleich beim nächsten Objekt. So war es eine Art Jagd nach all den Objekten der Begierde, die dann auch sofort im Korb landeten. Manchmal schienen sie daneben zu fallen, was dann auch gar nicht bemerkt wurde, da die Fixierung schon wieder woanders lag, ja, und das war alles sehr bunt, wirklich sehr klecksig bunt. Anfangs sah ich auch das Mädchen, das diesen Einkaufswagen durch die Gegend schob, so impulsiv und stoßartig bewegte sie sich - eben von Wollen zu Wollen, von Leidenschaft zu Leidenschaft, so stoßhastend von einem Objekt der Begierde zum nächsten. Und dieses Herzchakra war schreiend offen, da passte alles und vieles rein, da passte die ganze Welt rein, da konnte alles reingestopft und reingeworfen werden - ganz nach Belieben, Hauptsache die Begierde war da, und die war immer da, die funktionierte sozusagen im Selbstlauf, die Begierde nach KonsumierenKönnen, alles, was man liebt auf dieser Erde, es wird gesehen, betatscht, reingeschmissen, vergessen.
Hinten - es war dieses Grau, durchzogen mit grünlichem Schimmer oder dicken grünen Fäden, und die schwebten da hinten wie voneinander abgetrennte schmale Wolken. Es war auch da eine extreme Bewegtheit, die wurden da hinten regelrecht rumgeschleudert, das war action pur, ab und an wurde eine dieser wolkigen, schmalen... nein, nicht Schlangen... halt so eine spezielle Form, an den Enden jeweils spitz zulaufend, die schwebten und schossen so dahin. Und manchmal wurde eines dieser Gebilde herausgezerrt, und da war ein Männel mit einem Bogen, und das nahm sich ein solches Gebilde und legte es auf seinem Bogen als Pfeil an und dann schoss er es einfach irgendwohin, so in die Weite, so in das Nichts. Das wurde dann sozusagen präsentiert, ins Leben hinein oder hinaus geschleudert, betrachtbar für die Welt, so als Allgemeingut. Das wurde so schießenderweise der Allgemeinheit zur Betrachtung entgegen geschossen. Dieses rauchige Schwarz-Grau-Grün steht schon für Dunkelheiten, für Schwere, für Belastungen, für Traumen, die wir aufgenommen haben in unserem Leben und die im Normalfall eigentlich der Erlösung harren, aber hier ist es ein ganz anderes Bild. Gerade dieser Umgang ist wie ein freies ZurVerfügungStehen, um darzustellen, was Lebenskunst ist. Erlöst, verändert wird da nichts, aus eben den traumatischen, verhangenen Energien wird sozusagen noch vorteilhafte Repräsentation herausgeschunden, so als Gag, als Beweglichkeit im Leben, seinen eigenen Dreck um des Dreckes willen darstellen, nicht um aufzulösen. Dieser Dreck ist Normalzustand, man hat sich sozusagen darin niedergelassen, es als Teil des unendlichen Jahrmarktes in den Alltag, ins Bühnenleben integriert.
Dann war da ein roter Strich, auch in ebendieser Form wie diese spitzig-schmalen WolkenGebilde, nur kleiner. Und es war ein Knallrot, man kann nicht sagen Blutrot, es war ein richtiges Knallrot oder vielleicht Lippenstiftrot, so schreiend, aufschreiend, so sich zeigend, sich regelrecht brüstend seiner blutenden Rotheit, seiner roten Blutheit, und da tropfte es auch schon herab - die Wunde, die regelrecht clownesk zur Schau gestellt wurde. Und da war neben dieser Wunde ein Finger, vielleicht ein Daumen, der hatte wohl einen Schnitt, von dem her das Blut rührte. Und da sah ich plötzlich einen Rumpf von vorn, und der war an einer Stelle, so Bauchzone, Nabelhöhe, links, da war er ganz quadratisch präzise aufgeschnitten, und dieser Finger, dieser vielleicht Daumen, auf jeden Fall blutende Finger, der wurde da in die Wunde hineingehalten. Wohl um die Genüsslichkeit des Schmerzes doppelt zu leben. Und wer sich mit dem blutenden Finger in die eigene Wunde fasst, dem ist wirklich nicht zu helfen. Das ist eine Art, den Schmerz aus sich selbst heraus zu kitzeln und ihn sich dann ganz genau, mit Liebe und groteskem AnguckWahn zu beäugen, sich selbst zu sezieren, genussvoll diesen Schmerz, diese Wunde leben als Schmerz, um Auflösung, Veränderung geht es nicht.
Den Sinn allein macht das wonnigliche darin Herumgleiten in dieser Substanz, die Wahrnehmung als Phänomen, und es als Phänomen dann auch hochachten und kultivieren.
Oder eine Wunde benutzen, um den Schmerz der anderen Wunde nicht zu spüren - da steckt natürlich Tragödie drin, Übermut wird benutzt als Schmerzmittel, als Betäubungsmittel. Wunden, Traumen, Verletzungen der Kindheit werden herausgekitzelt und formiert in künstlerische Darstellung um der Darstellung willen. Man kann auch mit der eigenen Leiche hausieren gehen.

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MILZCHAKRA

Dieses gelbe Oval und im unteren Teil wie eine Uhr, aber die inneren Segmente, die ja dann mittig spitz zulaufen müssten, die waren da wie abgerundet. Und ich wusste nicht, was es bedeutet. War das eine tickende Uhr? War das eine Eigenprogrammierung bezüglich des Essens? Ich weiß es nicht. Könnte schon tickende Uhr sein. Die Milz ist ausgebrannt, leergebrannt von Leidenschaft.

SAKRALCHAKRA

Vorn - War so ähnlich kulissenhaft wie im HalsChakra; obwohl ich mich überhaupt nicht entsinnen kann, mir das Sakralchakra das letzte Mal angeschaut zu haben. Es war so ganz weit aufgespannt, so als papierene Kulisse, groß, offen, weit, so voll in der aufgepeitschten Bewegung, so schreiend offen dem Tun zugewandt. Und dann war darüber sowas wie ein Touch Rot. So wie Blutungen, die da so halt mal drüber gequollen sind.
Dann der zusammengeklappte Schirm, weißlich, müde, hängend, so in sich hängend, obwohl die Verbindung zum hinteren völlig gerade, also gut gespannt war. Ein Hara hab ich nicht gesehen, ich weiß nicht, ob keines ist oder ob ich es versäumt habe, genau zu schauen. Eigentlich müsste eines sein, wenn sie ständig diese Muskelübungen macht per Pilates. Also die Muskeln sind trainiert, und es ist natürlich interessant, diese Art von Mischung, also noch mal vorn ein aufgeschlagenes, blutübertünchtes Rad und dann dieser schlaffe, in sich zusammengefallene Schirm, der weißlich und müde an dem waagerechten Energiestiel hing.
Hinten - da war auch was, aber es war sehr verkleinert, und ich weiß nicht mehr, ob es schwarz war, ich glaube, es war auch mehr so ins Weißliche, es war keine Kraft drinnen, obwohl eine Knochenschwärze nicht sehen war. Ich denke, das war mehr dieses Weißliche, und ich fühlte es: Die Kraft geht vorn hinein, da bleibt für hinten nichts, vorn wird so viel Kraft verbraucht in diesem aufgepeitschten Zustand des aufgeschlagenen Rades, dass alle Kraft dann da hineinfließen muss, es war da halt dahinten nur so ein dünnes, mageres Etwas.

WURZELCHAKRA

Schwarz war dünn, aber spritzte so ziemlich heraus.
Rot war verbogen schon im oberen Viertel, es war wie abgehackt, eine böse Wunde, ich konnte richtig in diese abgehackte Stelle schauen, und da klebte dann noch am Ende oder an der Rundung dichtes Blut, es war eher wie Blut, so hab ich es noch nie gesehen, und dann tropfte es auch noch herab, es war Blut.

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